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Aktuelles aus unserem Blog

Transparenz statt Provision: Ein anderes Maklermodell

  • Von Gina Doormann
  • Veröffentlicht 2. Mai 2017
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Immobilienmakler erhalten für die Vermietung oder den Verkauf einer Immobilie eine Courtage oder Provision. Sie beträgt, je nach Bundesland, zwischen 4,76 und 7,14 Prozent des Kaufpreises inkl. MwSt. Mal teilen sich Käufer und Verkäufer die Summe, mal trägt der Käufer sie allein. Letzteres trifft beispielsweise auf Hamburg zu. Hier beträgt die Maklerprovision 6,25 Prozent. Wenn ein Käufer in der Hansestadt also ein Haus für an Alster und Elbe nicht unübliche 500.000 Euro erwirbt, zahlt er über Nebenkosten wie Grunderwerbssteuer, Notar und Nebenkosten der Finanzierung hinaus auch noch 31.250 Euro an den Makler. Das ist eine bei der Budgetplanung nicht zu vernachlässigende Summe.

Festpreise für die Maklerehre?

„Die hohen, oft undurchsichtigen Maklerprovisionen schaden unserem Ruf!“, findet Jasmin Wibrow, eine junge Immobilienmaklerin aus Hamburg, die sich auf den Verkauf von Wohnungen und Häusern (Einfamilienhäuser, Doppelhäuser, Reihenhäuser) spezialisiert hat. Sie geht deshalb einen ganz anderen Weg. Die Ökonomin argumentiert, dass die üblichen Vermittlungscourtagen überhöht und für Käufer und Verkäufer sehr intransparent seien. Weiterhin schmälert die hohe Ausgabe für übliche Provisionen das vorhandene Budget des Käufers – es erhöhe sich schließlich nicht um die Provision!

Jasmin Wibrow bietet mit ihrem Unternehmen QIMMOX ein neues System des Immobilienverkaufs an. Sie möchte, dass alle Parteien einer Immobilientransaktion optimale Vorteile aus der Beauftragung einer Maklerin ziehen. Deshalb steht bei QIMMOX Transparenz an erster Stelle: Provisionsfreiheit und Festpreise für gelieferte Leistungen sind hier Standard und tiefste Überzeugung. „Meine Klienten erhalten von mir eine ganz genaue Auflistung der Leistungen und der einzelnen Kosten“, erläutert die Maklerin.

Schneller Verkauf durch Expertenteam

Sie arbeitet mit einem festen Team aus Spezialisten für jeden Schritt der Vermarktung zusammen. Vom baulichen Bewerter über den Fotografen und Experten für Immobilienvisualisierung bis zur spezialisierten Texterin für funktionierende Exposés ist QIMMOX erfolgsorientiert aufgestellt. Ziel dieser Vorgehensweise ist für Jasmin Wibrow ein schneller und erfolgreicher Verkauf einer Immobilie. Jeder einzelne Spezialist aus ihrem Team arbeitet schnell und präzise. Verkäufer, die QIMMOX beauftragen, können so gegenüber der eigenständigen Vermarktung das Optimum des Kaufpreises erhalten.

Ob sie denn nicht lieber die höhere Maklerprovision mit möglicherweise weniger Aufwand nehmen wolle? Nein, sagt sie. Ihr sei es wichtig, die Transaktionen mit einem guten Gewissen und vollem Einsatz abzuwickeln. Schließlich hänge an einem Haus oftmals eine ganze Familiengeschichte und demnach viele Emotionen. So ein Haus, sagt sie, könne man nicht einfach wie ein Stück Ware behandeln. Sie bemängelt auch, dass jedes beliebige Produkt mit einer individuelleren Präsentation vermarktet wird als einzelne Immobilien – obwohl gerade die aus Jasmin Wibrows Sicht einzigartig sind. So sei etwa Home Staging in Deutschland kaum verbreitet, obwohl es in den USA längst Standard ist. Daher besichtigt Jasmin Wibrow jedes zu verkaufende Objekt persönlich, um ein Gefühl für die jeweilige Immobilie zu bekommen. Auf diese Weise kann sie sehr persönliche Verkaufskonzepte entwickeln, die auf die Individualität des jeweiligen Gebäudes abgestimmt sind.

Keine Maklerprovision für die Maklerin

Dass sich ihre Herangehensweise auch unter ihren Kollegen in naher Zukunft durchsetzen wird, glaubt sie nicht. Die verlockend hohe Marge, die durch die klassische Maklerprovision zu erzielen ist, schlägt ihrer Meinung nach bei anderen Maklern das Bedürfnis nach individuellem Arbeiten. Jasmin Wibrow wird mit ihrer Art zu arbeiten unter den Maklern wohl vorerst ein Unikat bleiben. Doch wer sie beauftragt, darf sein zu veräußerndes Elternhaus in besten Händen wissen.

Von Gina Doormann

Immobilienmakler auf dem Land – eine Nische, die sich lohnt?

  • Von Jesco Puluj
  • Veröffentlicht 25. April 2017
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  • Kommentare 1
  • 1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (3 Bewertungen, Durchschnitt: 5,00 von 5)

Immobilienmakler auf dem Land – eine Nische, die sich lohnt?

Immobilienpreise auf dem Land sind noch erschwinglich, während für Normalverdienende ein Eigenheim in den beliebten Großstädten wie Hamburg oder München nicht mehr bezahlbar ist. Diese Entwicklung ist nicht nur für Wohnungssuchende ungünstig, sondern auch für Immobilienmakler, die in ländlichen Regionen tätig sind. Hier ist nicht nur die Lage ein Faktor für geringe Beliebtheit und sinkende Preise. Die vorhandenen Immobilien in ländlichen Gefilden sind oftmals aufgrund von Instandhaltungsstaus in einem schlechten Zustand, da die vorrangig privaten Eigentümer aus einer älteren Generation stammen. Sie verkennen die Notwendigkeit des Modernisierens und zwingen potenzielle Käufer zu weiteren Investitionen nach dem Erwerb. Das wirkt zweifelsohne abschreckend.

Immobilien auf dem Land

Immobilien auf dem Land

Haus auf dem Land. (c) RicardoKnows, Wikimendia Commons

Mehr Arbeit für weniger Umsatz

Eine Umfrage des Immobilienverband Deutschland (IVD) sagt aus, dass die Anzahl der durchgeführten Besichtigungen von Mietwohnungen in Abhängigkeit zur Einwohnerzahl steht. In Großstädten mit über 500.000 Einwohnern finden mehr Besichtigungen pro Wohnung (9,19) statt als in kleinen Städten mit unter 30.000 Einwohnern (6,7). Daraus geht hervor, dass das Interesse an Wohnraum in größeren Städten deutlich höher ist als in kleinen. Der IVD erläutert weiterhin die Häufigkeit der Vermittlung durch Makler. In Großstädten werden 54 Prozent der Mietwohnungen durch Makler vermittelt, in ländlichen Regionen nur rund 40 Prozent. Zudem gib es in Letzteren nur acht Interessenten pro Wohnung, in der Großstadt hingegen 11,51. Um Wohnraum zu vermieten, ist folglich in Orten mit geringerer Einwohnerzahl, die oftmals ländlich gelegen sind, ein höherer Einsatz notwendig. Darüber hinaus sind in diesen Gegenden die in Großstädten oftmals gängigen, wenn auch wenig beliebten, Massenbesichtigungen kaum möglich. Hier muss der Makler sich Zeit für zahlreiche Einzelbesichtigungen nehmen. Die aufgrund der geringeren Quadratmeterpreise niedrigere Courtage will folglich hart erarbeitet werden.

Je städtischer umso teurer

Laut immowelt.de liegt der durchschnittliche Wohnungspreis in Deutschland im Februar 2016 bei 7,26 Euro pro Quadratmeter. Nicht nur die Einwohnerzahl, auch die Akademikerdichte wirken sich auf die ortsüblichen Mietpreise aus. Hier liegt München laut mietspiegel.com mit einem Quadratmeterpreis von 13,70 unangefochten an der Spitze – zur Freude der vermittelnden Immobilienmakler. Ganz hinten liegt nach dieser Erhebung Bottrop. Das Statistische Bundesamt belegt diese Tendenzen mit durchschnittlichen Kaufwerten für baureifes Land. Die folgenden Beispiele für Werte in Euro stehen exemplarisch:

  • Sachsen-Anhalt: 37,15 (geringster Wert)
  • Brandenburg 74,10
  • Niedersachsen 72,94
  • Hamburg 683,77
  • Berlin 830,38 (teuerster)

Interessant ist zudem die Abhängigkeit der Quadratmeterpreise für baureifes Land und Gemeindegrößen. Der Preis steigt mit der Höhe der Einwohnerzahl. Liegt sie etwa unter 2 000 Personen, so beträgt er durchschnittlich 48,85 Euro. Bei einer Höhe von 50 000 bis 100 000 Einwohnern liegt er bereits bei 141,91 Euro. Die Preisspitze bildet Bauland in Gemeinden mit 500 000 Einwohnern oder mehr: Hier zahlen Käufer im Durchschnitt 807,27 Euro pro Quadratmeter.

Nicht nur Immobilienmakler, die sich auf Vermietung spezialisiert haben, sind von der Abhängigkeit zur Lage der Immobilie betroffen. Auch Verkaufsmakler spüren das Ungleichgewicht. Der IVD veröffentlichte eine Trendeinschätzung zur Immobilienmarktentwicklung 2016. Aus der Umfrage unter 6 000 IVD-Unternehmen geht hervor, dass die Nachfrage nach Wohneigentum noch steigen wird. So gaben 84 Prozent der Befragten an, dass das Interesse an selbst genutztem Wohneigentum insbesondere in den Metropolen und deren Umland noch steigen werde. Als Gründe nennt Michael Schick, Präsident des IVD, den Zuzug sowie die zahlreichen Flüchtlinge. Hier seien vor allem steigende Mieten die Folge. Die höchste Motivation für Selbstnutzer, sich eine Immobilie zuzulegen, sei das das nach wie vor historisch niedrige Zinsniveau.

Die Frage der Lage: Aktueller denn je

Gemäß einer Postbank-Studie, die den Werterhalt oder dessen Steigerung in den Teilen Deutschlands für die kommenden 15 Jahre untersuchte, wird der Run auf die Stadtimmobilien anhalten. Gründe sind, dass junge Akademiker nach ihrem Studium in den Unistädten bleiben: Weil sie sich dort eingelebt oder einen Job gefunden haben. Weiterhin sei das „Häuschen auf dem Lande“ nicht mehr zeitgemäß, da das Pendeln in die nächste Metropole ein zu großer Zeitfaktor ist. Ein weiterer Faktor ist, dass auch Zuwanderer sich verstärkt in Großstädten ansiedeln, wo sich bereits Gemeinschaften der jeweiligen Nationalität gebildet haben. So werden die Immobilienpreise, gleich ob Miete oder Eigentum, in den Großstädten auch bis 2020 hoch bleiben, wovon Makler zweifelsohne profitieren.

Weniger Menschen = weniger Wohnraumbedarf

Die deutsche Bevölkerung schrumpft: Laut Statistischem Bundesamt werden 2020 hierzulande nur noch rund 82 Millionen Menschen leben. Zum Vergleich sind es 2016 noch 81,6 Millionen. Eine geringere Zahl an Menschen braucht auch weniger Wohnfläche. Zeitgleich wächst der Anteil an älteren Menschen, die naturgemäß aufgrund des Umfeldes eher in Städten als leer werdenden Dörfern ohne Infrastruktur leben. So wird der Bevölkerungsrückgang vor allem abgelegene Landkreise treffen. Der Immobilienverband Deutschland rät Maklern, die in ländlicheren Gegenden aktiv sind, ihren regionalen Fokus zu stärken und auszubauen. So können sie sich auf spezielle Kenntnisse der Gegend berufen und Kunden durch Verbindlichkeit und geringere Anonymität für sich und ihr Angebot gewinnen.

Von Gina Doormann

Und jetzt sind Sie dran

  • Von op
  • Veröffentlicht 20. April 2017
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Welche Themen interessieren Sie ?

Dieses Blog widmet sich den Themen: Immobilienmakler, Immobilien, Verkauf und Vermietung. Es ist ein Insiderblog der Wissen von Immobilienexperten – und Maklern den interessierten Berufskollegen vermittelt. Hauptsächlich sind die 4.330 Mitglieder von MaklerScout und die Seitenbesucher herzlich eingeladen sich hier fachlich auszutauschen.

Selbstverständlich sind hier auch Kaufinteressenten, Wohnungssuchende, Bauträger und sonstig Interessierte eingeladen, zu schreiben und zu kommentieren.

Wir möchten nun Ihnen die Gelegenheit geben interessante Themen vorzuschlagen, die nachfolgende Artikelauswahl zu kommentieren oder selbst etwas zu dem betreffenden Thema bzw. Kategorie zu schreiben.

Artikelvorschau:

Wir möchten für Sie in diesem blog ein wenig „Insider“ Wissen generieren und teilen. Also Informationen aus erster Hand von Profis für Immobilienprofis.

Sollten Sie interessiert sein selbst etwas beizutragen oder einen Themenvorschlag haben, so freuen wir uns auf Ihre Mitteilung.

 

Die besten Tipps zum Immobilienverkauf

  • Von Jesco Puluj
  • Veröffentlicht 4. April 2017
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Der Immobilienverkauf ist trotz der hohen Nachfrage kein Selbstläufer. Wer sein Haus oder seine Wohnung verkaufen will, muss einige Faktoren beachten um Erfolg zu haben. Wir vom MaklerScout geben die besten Tipps zu Themen wie Exposé-Erstellung, Preisgestaltung und Käufersuche.

Immobilien verkaufen will gelernt sein (Fotolia)

Immobilien verkaufen will gelernt sein (Fotolia)

Arbeiten Sie mit einem Immobilienmakler zusammen

Am Einfachsten machen Sie es sich sicher, wenn Sie mit einem Immobilienmakler zusammen arbeiten. Dann müssen Sie sich mit den nachfolgenden Tipps kaum auseinandersetzen, weil ein Profi alles für Sie übernimmt. Es kann aber natürlich auch sein, dass Sie Ihre Gründe haben, den Verkauf komplett selbst zu übernehmen, was ebenso gut gelingen kann.

Nichtsdestotrotz, präsentieren wir hier einen kurzen Einblick in das Leistungs-Spektrum eines Immobilienmaklers.

In einem früheren Blogpost über das Berufsbild des Immobilienmaklers beschrieben wir bereits:

Wer zum Beispiel ein Haus zum Verkauf anbietet und keinen Makler einschaltet, muss selber die Gespräche mit potentiellen Käufern führen. Doch nicht jeder ist ein geborener Verkäufer oder fühlt sich wohl damit, über Geld zu reden. Ein Makler nimmt einem das ab, er muss also nicht nur über Fachwissen im Immobilien- und Baurecht verfügen, sondern auch ein Verkaufstalent sein.

Immobilienmakler engagieren zudem Profifotografen um attraktive Exposés gestalten zu können und wissen wie Sie Ihre spezifische Käufer-Zielgruppe am besten erreichen. Auf unserem Maklerportal MaklerScout können Sie übrigens ganz einfach einen Makler in Ihrer Nähe finden. Auch auf der Seite http://immobilienmaklerinfos-hannover.de erhalten Sie Informationen.

Aber genug von den Vorteilen eines Maklers. Sie wollen die Sache selber in die Hand nehmen? Kein Problem! Die folgenden Tipps helfen Ihnen dabei.

Nehmen Sie sich Zeit für Vorbereitung und Zielsetzung

Zunächst einmal ist es wichtig, dass Sie sich bewusst machen wie wichtig die Vorbereitungszeit ist. Sie sollten Ihr Haus nicht „einfach mal so“ in die Immobilienbörsen einstellen sondern sich wirklich gut mit der Herausforderung auseinandersetzen. Ein Haus verkauft sich nämlich nur von ganz alleine wenn es in bester Lage ist und auch dann bekommt man nicht unbedingt so einfach den Preis den es auch wert ist.

Die Vorbereitungszeit

Bevor Sie Ihre Immobilie verkaufen, sollten Sie sich gut überlegen warum Sie überhaupt verkaufen wollen. Brauchen Sie eine bestimmte Summe Geld? Brauchen Sie das Geld unmittelbar oder kommt auch eine Vermietung in Frage? Machen Sie sich auch bewusst, dass bei unattraktiver Lage der Verkauf durchaus lange dauern kann und Sie Ihr Geld dementsprechend spät sehen werden.

Fragen Sie sich wann Sie die Immobilie verlassen wollen und wieviel Zeit Sie benötigen um eine neue Bleibe zu finden (falls Sie noch keine gefunden haben).

Überlegen Sie sich auch was für eine Zielgruppe für das Objekt geeignet ist bzw. wen Sie gerne als neuen Besitzer hätten. Vielleicht finden Sie, dass es für ein älteres Paar besonderes geeignet ist und können dann dementsprechend Ihre Verkaufsstrategie darauf abzielen.

Sie sollten sich auch bewusst sein, dass es Käufer gibt, die sich nur für das Grundstück interessieren und das Haus abreißen wollen. Oder ein Käufer möchte das Gebäude für gewerbliche Zwecke umbauen. Das muss Ihnen nichts ausmachen aber vielleicht haben Sie ja Ihre Gründe bestimmte Nutzungszwecke auszuschließen.

Wissen Sie auch schon was Sie mit dem Haus alles mitverkaufen? Wie sieht es z.B mit der Küche samt Einrichtungsgegenständen aus?

Studieren Sie Annoncen um den Preis zu ermitteln (Fotolia/gradt)

Studieren Sie Annoncen um den Preis zu ermitteln (Fotolia/gradt)

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Insidertipps: Was macht einen Top-Immobiliennotar aus?

Der heutige Artikel ergänzt unseren Artikel „Was zeichnet einen guten Notar aus ?“ um handfeste Insidertipps von Immobilienprofi Alexander Korte. Als Bauträger geht Korte etwa 50 Mal, als Makler und Käufer rund 20 Mal im Jahr zum Notar. Seine Erfahrung ist, dass keinesfalls alle Notare gleich sind, wie wir in unserem Artikel „Was zeichnet einen guten Notars aus?“ vom 22. März 2016 ausgesagt hatten. Alexander Korte vergleicht Notare anhand Ihres Wissenstandes, Verhandlungs- und Erklärungsgeschicks, Ihres Personals, Ihren Büros und deren Ausstattung und sogar anhand ihrer Kleidung mit denjenigen – welche im weiteren Verlauf noch anhand treffender Anekdoten ein Gesicht bekommen werden – die nicht mit den Top-Notaren mithalten können.

Aber entscheiden Sie selbst.

In seiner Beschreibung des „Notars als solchem“ stellt Korte zunächst heraus, dass nur die besten Juraabsolventen eines Jahrgangs überhaupt Notare werden dürfen. Ein Schritt auf ihrem Weg zum Notardasein ist die Tätigkeit als Notarvertreter. Wenn der zukünftige Notar also schon in seiner Zeit als Rechtsanwalt und Notarvertreter in einer Kanzlei mit Immobilienschwerpunkt gearbeitet hat, ist der Wissensvorsprung massiv. Gerade für Bauträger können diese Erfahrung und der Wissensvorsprung überlebenswichtig sein.

Fachwissen ist Trumpf, da sich die Rechtssprechung zum Thema Immobilien ständig ändert

In allen Bundesländern, die die Mischung Rechtsanwalt/Notar zulassen, so wie zum Beispiel Berlin und Hamburg, hat man das Problem, dass ein Notar evtl. zu 90 Prozent als Anwalt tätig ist und somit seine Fortbildung in Sachen Notariat und Immobilien etwas schleifen lässt. Wo der Notar seine persönlichen Schwerpunkte setzt und seine Erfahrungen gewinnen konnte, bleibt nämlich ihm überlassen, Notar ist erst einmal Notar. Die Empfehlung von Korte heißt deshalb: Arbeiten Sie mit einem Notar, der zu 100 Prozent als Notar arbeitet. Suchen Sie sich einen Notar, der einen Immobilienschwerpunkt hat, wenn möglich auch in eine Kanzlei eingebunden ist, die ebenfalls immobilienlastig ist. So kann der Notar in schwierigen Fällen auch immer seine Kollegen zurate ziehen.

Es ergeben sich aber weitere Probleme.

Wenn ein Notar sein Geld zu 90 Prozent als Rechtsanwalt und nur zu 10 Prozent als Notar verdient, hat dies aber auch Auswirkungen auf die personelle Ausstattung und das Know-how der Angestellten, denn höchstwahrscheinlich hat dieser 10 %-Notar auch keine Vollzeit-Notariatsfachangestellte, die die Aufgaben routiniert und schnell erledigt. „Ich hatte mal einen dringenden Fall und dann sagte mir die Anwaltsgehilfin des Notars, dass die Notariatsfachangestellte immer nur Freitagvormittag da sei, und ich jetzt eben leider warten müsste. So was passiert mir nur einmal.”, erläutert Korte das Problem an dieser Konstellation aus eigener Erfahrung. Wie die Kanzlei personell aufgestellt ist, ist also sehr wichtig.

Drei Notare pro Kanzlei hält Immobilienprofi Korte für das Minimum. „Alle anderen können mich nicht rund ums Jahr bedienen. Und bei Fragen hat man mindestens einen der Partner zur Hand und muss nicht warten, bis der betreuende Notar nach Stunden in einer Verhandlung zurückruft. Wobei wir schon beim nächsten Thema sind: Schnelligkeit.“

Schnelligkeit ist das A und O

Wenn der Käufer sich erst einmal entschieden hat, sollte es schnell gehen, denn oft sitzen einem andere Käufer – im schlimmsten Fall die eines anderen Maklers – im Nacken. Und letztlich wartet doch keiner gerne.

Um eine Immobilientransaktion erfolgreich abzuwickeln, ist Schnelligkeit gemäß Korte eine der wichtigsten Komponenten.

Alle Beteiligten sollten so zeitnah wie möglich den Grundstückskaufvertragsentwurf erhalten, denn Verkäufer und Käufer möchten den Vertrag normalerweise prüfen und der finanzierenden Bank vorlegen.

Einige Berliner Notare haben sogar einen Vollzeit-Grundbucheinseher, also einen Mitarbeiter, der nur zu den Berliner Amtsgerichten geht, um die Grundakten einzusehen. Das beschleunigt vieles, und im Vergleich zu Käufern, die die Grundakten eben nicht eingesehen, hat man einen Wissenvorsprung. In den Grundakten steht alles, was dem Amtsgericht zu dem Grundstück bekannt ist, außer dem Preis, der wird im Allgemeinen geschwärzt.

Gute und an Erfolg interessierte Makler sollten daher zwei bis drei gute Kanzleien, sowie deren Notariatsfachangestellte kennen. So lässt sich vieles auf dem „kurzen Dienstweg“ lösen und die Zeit bis zum Vertragsentwurf verkürzen.

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Immobilien verschenken und vererben – Teil 2

  • Von Jesco Puluj
  • Veröffentlicht 6. Februar 2017
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Sie wollen eine Immobilie verschenken oder vererben? Oder ist es durchaus wahrscheinlich, dass Sie in den nächsten Jahren selber in den Genuss eines kostenlosen Wohnobjekts kommen?

In Teil 1 unserer Reihe haben wir vom Maklerscout Sie bereits aufgeklärt mit welcher Steuerlast zu rechnen ist und warum es so wichtig ist, Bilanz zu ziehen. In diesem Teil gehen beschäftigen wir uns mit dem Thema der Nachlassplanung und dem Vererben von Immobilien im Todesfall.

Real estate agent holds architectural model with red bow

Immobilien zu erben kommt mit Verpflichtungen (Fotolia)

Die Nachlassplanung

Als „Nachlass“ wird das Vermögen bezeichnet, das ein Verstorbener für die Hinterbliebenen zurücklässt. Da dieser Vorgang viele steuerliche und rechtliche Aspekte mit sich bringt, ist es wichtig, sich als Vermögender früh genug um die Nachlassplanung zu kümmern.

Je mehr Immobilien man hierbei besitzt, desto wichtiger ist es dabei, sich Gedanken darüber zu machen, wer sie bekommen wird. Gibt es nämlich kein Testament oder Erbvertrag dann greift die gesetzliche Erbfolge. Diese ist allerdings häufig nicht im Interesse der Erben und des Erblassers und sollte deswegen vor allem bei größeren Vermögen vermieden werden. Laut einer Studie der Deutschen Vereinigung für Erbrecht und Vermögensnachfolge ist es allerdings so, dass nur ein Viertel der Erblasser sich um die Nachlassplanung mittels Testament oder Erbvertrag kümmert.

Die gesetzliche Erbfolge

Im Bürgerliche Gesetzbuch (Paragraphen 1922–2385) wird die gesetzliche Erbfolge geregelt. Diese bestimmt, wie im Todesfall einer Person mit dessen Erbe umgegangen wird. Die Hauptfrage hierbei ist ob das Vermögen (bzw. die Erbschaft) auf eine oder mehrere Personen übergeht.

Wenn mehrere Personen als Erben in Frage kommen, bestimmt der Verwandtschaftsgrad über die Ordnung der Erben. Als Erben erster Ordnung gelten dabei die Abkömmlinge des Erblassers: Die Kinder, Enkel und Urenkel.

Die Eltern des Vaters gelten dagegen lediglich als Erben zweiter Ordnung, sowie deren Abkömmlinge wie Schwestern, Brüder, Nichten und Neffen.

Als Erben dritter Ordnung gelten Großeltern und deren Abkömmlinge wie Tante, Onkel, Cousine oder Cousin während Urgroßeltern und deren Abkömmlinge zur vierten Ordnung zählen.

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Wenns ums Erben geht droht Streit (Fotolia/trueffelpix)

Dies ist die gesetzlich vorgeschriebene Reihenfolge falls es kein Testament oder Erbvertrag gibt. Zweifelsohne wird diese in vielen Fällen weder im Sinne des Erblassers noch im Sinne der Erben sein, was deutlich macht wie wichtig die Nachlassplanung ist. Wer sich nicht selber die Regelung seines Erbes kümmert, der überlasst es dem Staat! Davon abgesehen schließt die gesetzliche Erbfolge Lebensgefährten komplett aus. Wer also mit dem Erblasser ohne Trauschein liiert war, erhält nichts.

Erbvertrag und Testament

Die umstrittene Regelung der gesetzlichen Erbfolge macht deutlich, dass vor allem in nichtehelichen Lebensgemeinschaften ein Erbvertrag Pflicht ist. Dieser Vertrag wird von einem Notar abgeschlossen und ermöglicht es den Lebensgefährten, sich gegenseitig als Erben einzusetzen. Ein Rücktrittsvorbehalt annulliert den Vertrag falls die Partnerschaft vor Todesfall beendet wird.

Der Erbvertrag kann zudem regeln, dass die Kinder erst dann erben, wenn beide Elternteile gestorben sind.

Vertragsunterzeichnung beim Notar (c) CC0

Auf den Erbvertrag sollte nicht verzichtet werden (c) CC0

Es ist auch tatsächlich möglich, dass die Eheleute vor ihrem Tod in einer letztwilligen Verfügen die Höhe des Erbes umverteilen um Wohlgefallen bzw. Missfallen ihren Kindern gegenüber auszudrücken.

Ähnlich dem Erbvertrag ist das Berliner Testament in welchem sich Ehegatten als gegenseitige Erben bestimmen. Das Testament zieht allerdings deutlich höhere Notargebühren mit sich.

Es ist auch ein möglich sein Testament ganz ohne Notar zu beschließen. Es muss dann handschriftlich verfasst sein und vom Erblasser unterschrieben werden. Zudem sollten Ort und Zeitpunkt der Testament-Erstellung hinzugefügt werden. Trotzdem ist es weitaus verlässlicher die Notar- und Gerichtskosten zu bezahlen um sicherzugehen, dass das Erbe wie gewünscht übertragen wird.

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Immobilienmaklern empfehlen wir

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