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Marktsegment studentisches Wohnen – ein Überblick

Marktsegment studentisches Wohnen – ein Überblick

Der Bedarf an studentischem Wohnraum steigt aufgrund der wachsenden Anzahl an Studierenden ständig. Das staatliche Angebot an entsprechendem Wohnraum wird dem nicht gerecht. Projektentwicklern und Investoren steht daher eine neue Asset-Klasse, der studentische Wohnraum, zur Verfügung. Dieser Artikel gibt einen Überblick darüber, welche Entwicklung, Chancen und Risiken zu erwarten sind.

A multi-ethnic group of college students hanging around campus.

Studentin zieht in Wohnheim | © seanlockephotography, fotolia.de

Die Nachfrage schafft ein Angebot: Wohnraum für Studenten

Die Wohnraumsituation in Deutschland ist angespannt – vor allem im günstigen Preissegment. Wer aufs Geld gucken muss, hat nur geringe Chancen auf bezahlbaren Wohnraum in favorisierter Lage. Zu dieser Gruppe zählen auch Studenten. Sie verfügen bekanntlich über ein geringes Budget, besitzen daher kein Auto und sind somit auf die räumliche Nähe zur Universität angewiesen. Diese liegt jedoch zumeist zentral, also dort, wo die Mieten besonders hoch sind. Nicht nur die bevorzugte Lage ist Grund hierfür. Ein weiterer sind die staatlichen Auflagen: Energetische Richtlinien, Lärmschutz oder Begrünung treiben die (Um-)Baukosten in die Höhe. Sie müssen notwendigerweise auf die Mieter umgelegt werden.

Studierende sind auf günstige Wohnheimplätze angewiesen

Für Studenten, die in der Regel nur ein geringfügiges Einkommen besitzen oder auf BAföG-Leistungen angewiesen sind, sind die innerstädtischen Mietpreise nahezu unerschwinglich. Daher ist jeder der rund 2,7 Millionen Studierenden in Deutschland (laut Statistischem Bundesamt waren es 2013 genau 2 616 881) froh, wenn er einen der raren Wohnheimplätze ergattert. Das Deutsche Studentenwerk (DSW) (Link: http://www.studentenwerke.de/) bietet derzeit 183 000 Wohnheimplätze an – das ist zu wenig für die ständige steigende Anzahl an Studierenden. Laut dem DSW ist die Zahl der StudienanfängerInnen seit 2007 um 50 Prozent gestiegen. Mit diesem Wachstum kann die Zahl der staatlich geförderten Wohnheimplätze nicht mithalten: Sie wuchs im genannten Zeitraum nur um 5 Prozent, so Achim Meyer, DSW Generalsekretär. Vor allem junge Studierende, also Erstsemester, benötigen für ihren Start in ein elternunabhängiges Leben aber ein Zimmer im Wohnheim. Abhilfe – vorbehaltlich zum Beispiel altergerechter Nachnutzung – schafft ein 40 Millionen Euro schweres Paket des Bundesbauministeriums. Dieses wiederum würde zudem stärkeres Engagement durch private Investoren begrüßen.

Studium Kosten

Wohnraum zu teuer für Studenten | © fotomek

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