Monatsarchiv: Mai 2017

Ein Zinshaus kaufen: So sichern Sie mit guter Rendite Ihre Altersvorsorge

Sie möchten mit einer Immobilien-Investition für Ihr Alter vorsorgen? Dann nehmen Sie sich die Tipps eines erfahrenen Architekten zu Herzen. Stefan Scholz ist nicht nur Planer, sondern auch Immobilienökonom. Er beschäftigt sich in seinem Arbeitsalltag intensiv mit Architektur, die funktioniert, gut aussieht und den jeweiligen Investoren langfristig zu Rendite verhilft.

Mehrfamilienhaus Hamburg-Langenhorn (c) MMST Architekten GmbH

Mehrfamilienhaus Hamburg-Langenhorn (c) MMST Architekten GmbH

Immobilien als Altersvorsorge – in Zeiten von Niedrigverzinsung am Kapitalmarkt ist diese Überlegung naheliegend. Grossmann & Berger, einer der führenden Immobilien-Dienstleister, bestätigt in seinem Marktbericht „Wohnen | Investment Hamburg 2016/17“ diesen Trend. Demnach ist für eine nachhaltige Rendite gesorgt, da weder Mietpreisbremse noch Bestellerprinzip bislang einen negativen Einfluss auf die Immobilien-Nachfrage oder die Höhe der Kaufpreise hatten.

Zinshaus oder Eigentumswohnung fürs Alter?

Wer über eine private Kapitalanlage in Immobilien nachdenkt, dem kommt vermutlich zunächst die vermietete Eigentumswohnung in guter Lage in den Sinn. Warum dieser Gedankengang nicht zielführend ist, weiß Stefan Scholz, Architekt und Immobilienökonom aus Hamburg: „Vor allem spricht der ursprüngliche Zweck, für den Eigentumswohnungen geschaffen wurden, gegen eine lukrative Investition. Aufgrund von Wohnraummangel entstanden in den westdeutschen Großstädten der 1950er-Jahre Eigentumswohnungen. Mit ihrer Hilfe konnten auch Menschen in den beengten Großstädten mit Wohneigentum etwas für ihren privaten Vermögensaufbau tun.“ Eigentumswohnungen unterliegen deshalb noch heute dem strikten „Gesetz über das Wohnungseigentum und das Dauerwohnrecht“. Die mit der Wohnungseigentümergemeinschaft (WEG) entstehenden höheren Verwaltungskosten sind einer angemessenen Rendite abträglich.

Eine Eigentumswohnung bringt zusätzlich einen Kaufpreisnachteil für Ihre Altersvorsorge mit. Zum Beispiel ist „… der Kaufpreis pro Quadratmeter höher als bei einem Zinshaus, weil der Selbstnutzer oft bereit ist einen Aufpreis zu zahlen.“, so Architekt Stefan Scholz. Zudem ist auch das Risiko des Mietausfalls höher, da der Ertrag von einer einzigen Mietpartei generiert wird.

Mehrfamilienhäuser sorgen für verlässliche Rendite

Bei einem vermieteten Mehrfamilienhaus sieht das genau gegensätzlich aus: Das Risiko, keine Miete zu erhalten, ist gestreut. Da auch der Kaufpreis/qm geringer ist, ergibt sich eine höhere Rendite. Doch obwohl im ersten Moment nichts gegen die Investition in ein Zinshaus zur Altersvorsorge spricht, gibt es auch hier gewichtige Nachteile. Der größte ist sicherlich die viel höhere absolute Gesamt-Investitionssumme. Hierfür ist Fremdkapital oft zwingend erforderlich, was nur bei entsprechend guter Bonität möglich ist. Die aufzubringende Summe für eine Eigentumswohnung ist selbstredend deutlich geringer.

Demnach muss der Appell, für die Altersvorsorge zwingend in ein Mehrfamilienhaus zu investieren, relativiert werden. Besser ist: Wer die Möglichkeit zu dieser Geldanlage hat, sollte sie tunlichst nutzen, um sich einen denkbar entspannten Ruhestand zu ermöglichen.

Insider-Tipp zur Zinshaus-Investition:

Der Hamburger Architekt Stefan Scholz gibt Zinshaus-Interessenten einen wichtigen Tipp mit auf den Weg: „Wenn das Mehrfamilienhaus in einer Stadt mit einem großen Wohnungsmarkt wie etwa Hamburg liegt, gibt es faktisch ein sehr kleines Leerstandsrisiko. Wird die Lage nicht zu peripher gewählt, steht der langfristigen Rendite und somit der gesicherten Altersvorsorge nichts im Weg. Wer ein Zinshaus selbst entwickelt und baut anstelle ein Bestandsobjekt zu kaufen, kann ein Leben lang eine gute Zusatzrendite erzielen.“

Über Stefan Scholz:

Stefan Scholz ist einer der Geschäftsführer des Büros MMST Architekten, das Standorte in Hamburg und Berlin unterhält.

Maklernews: das Neuste vom Immobilienmarkt – 15.5.2017

  • Von Jesco Puluj
  • Veröffentlicht 14. Mai 2017
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Was tut sich auf dem Immobilienmarkt?

Wenn Sie dem Blog vom Maklerscout schon eine Weile folgen, dann wissen Sie, dass wir die Immobilienbranche und den Beruf des Immobilienmaklers in seiner ganzen Breite abdecken. Dabei achten wir darauf, Ihnen stets von neusten Entwicklungen zu berichten, wie etwa dem Immobilienmakler auf dem Land oder Maklerstartups. Heute präsentieren wir Ihnen die Makler-News. Das bedeutet, dass wir Ihnen einen kurzen Überblick über die aktuellen Entwicklungen in der Branche geben.

Mietpreisbremse beschleunigt Mietpreise teils deutlich

Höhere Mietpreise trotz Mietpreisbremse (Andreas Steinhoff)

Die Mietpreisbremse bleibt hinter den Erwartungen. Im August 2016 berichteten wir, dass der Vermieter die Mietpreisbremse durch eine Wärmedämmung umgehen können. Für den Mieter würde diese Form der energetischen Sanierung eine Mieterhöhung um zehn Prozent bedeuten. Der Vermieter könne zudem elf Prozent der Sanierungskosten auf den Mieter umlegen.

Seit der Einführung der Mietpreisbremse (Mitte 2015) sind die Wohnungsmieten nun schneller gestiegen als zuvor. Das ergab die bislang unveröffentlichte Studie des Kölner Instituts der deutschen Wirtschaft (IW). Untersucht wurden sämtliche Wohnungsinserate, die über Immobilienscout24 im Zeitraum von 2014 bis 2016 in Berlin angeboten wurden. Der FOCUS berichtet, dass zur Neuvermietung angebotene Wohnungen, deren Mieten mindestens 10 Prozent über der ortsüblichen Vergleichsmiete lagen, durchschnittlich um einen Prozentpunkt auf 62,3 Prozent gestiegen waren.

Justizminister Maas: Pflicht für die Nennung der Vormiete

In der Politik war die Mietpreisbremse ebenfalls ein Thema. So nennt Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) die zuvor erwähnte Umlage von elf Prozent zu hoch und erwägt, nur acht Prozent als Umlage auf den Mietpreis gesetzlich verpflichtend zu machen, da der Vermieter „kaum Zinsen“ zahle. Für ausgewählte Städte in vielen Bundesländern plane er aber die Vorgabe, dass neue Verträge nur noch zehn Prozent über der im Mietspiegel festgelegten Vergleichsmiete liegen dürfen.

Bundesjustizminister Heiko Maas (Sandro Halank, Wikimedia Commons, CC-BY-SA 3.0)

Allerdings bringen laut FOCUS mehrere Studien entgegen, dass die Gesetzesänderung ihre Wirkung verfehlen würde. Die Union befürchte gar, dass die Aussicht auf wenig rentable Mieteinnahmen die Investitionen in den boomenden Wohnungsbau (beim Crowdfunding) behindern könnte.

Darüber hinaus halten in Rheinland-Pfalz beispielsweise „sowohl Mieter als auch Vermieter die Mietpreisbremse für überflüssig“. Das ergaben 3.600 Beratungen im vergangenen Jahr des Mieterschutzvereins Mainz, in denen die Bremse nie ein Thema war, sagte Geschäftsführer Heinz-Peter Brehm. Die Bestätigung dafür erhielt er von Anita Merten-Traut vom Mieterverein Trier.

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Das macht ein gutes Immobilien-Exposé aus: So verkaufen Sie Ihre Immobilie

Stellen sie Ihre Immobilie mit einigen Tricks für ein gelungenes Immobilien-Exposé im besten Licht dar.

Haus verkaufen: Gute Fotos wirken! (c) dimitrisvetsikas1969 // pixabay

Haus verkaufen: Gute Fotos wirken! (c) dimitrisvetsikas1969 // pixabay

Wer eine Immobilie verkaufen möchte, muss sie im besten Licht darstellen – wie jedes Produkt. Daher besitzt das Exposé eine besondere Bedeutung. Je professioneller ein Objekt präsentiert wird, umso größer sind die Vorteile für alle Beteiligten: Verkäufer, Makler und Käufer. Sind alle wichtigen Informationen enthalten, beantwortet das Exposé mögliche Fragen oftmals direkt. Sogar dem für alle Seiten frustrierenden Besichtigungstourismus wird auf diese Weise vorgebeugt.

Ein Immobilien-Exposé dient einem einzigen Zweck: Die zu verkaufende Immobilie in Bild und Text so umfassend zu beschreiben, dass alle Fragen des Interessenten geklärt werden. Das Exposé gibt es einmal in einer ausführlichen und hochwertigen Printversion. Zudem sollte eine wesentlich kürzere Version für Online-Portale angefertigt werden. Bei jeglicher Gestaltung müssen aber vor allem wichtige Eckdaten enthalten sein. Diese Angaben sind Fakten und lassen sich als kurzer Text oder in Tabellenform darstellen.

Diese Kerninformationen beinhaltet ein gutes Immobilien-Exposé:

  • Genaue Adresse des Objektes
  • Beschreibung des Grundstücks mit Quadratmeterangabe
  • Objektbeschreibung mit Baujahr, Bauweise und Haustyp,
  • Wohnflächenberechnung, Nutzflächenberechnung, Zimmer- und Geschossanzahl
  • Ausstattungsmerkmale und Besonderheiten: Ist das Objekt barrierefrei, gibt es einen Aufzug und Ähnliches?
  • Beschreibung des Umfeldes und des Standortes: Wie ist die Infrastruktur, welche Schulen, Freizeit- und Einkaufsmöglichkeiten gibt es?
  • Energieträgerangaben, Energieausweis und Energieverbrauch
  • Angestrebter Kaufpreis
  • Verkäufer-/Maklerkontakt

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Die besten Immobilienblogs

  • Von Jesco Puluj
  • Veröffentlicht 7. Mai 2017
  • Tags

Der Immobilienmarkt entwickelt sich ständig und wir vom Maklerscout informieren Sie schon seit Jahren über die neusten Trends. Doch es gibt noch eine Vielzahl anderer Blogs, die sich mit der Immobilienbranche beschäftigen.

In diesem Post präsentieren wir sie euch: die besten deutschen Immobilienblogs. Viel Spaß beim Stöbern und Entdecken!

Grundbuchblog

Der Grundbuchblog ist in sechs Kategorien gegliedert: Verkauf, Kauf, Immobilienmakler, Vermieten, Bau und Finanzierung. Somit deckt er ein breites Spektrum an Immobilien-relevanten Themen ab und überzeugt mit detaillierten Artikeln. Dazu gehören: Welche Fehler machen Immobilien-Erstkäufer oder Immobilienmakler Praktikum: Woran erkennt man ein gutes Maklerbüro?. Leider wird inzwischen nicht mehr so häufig gepostet, trotzdem unbedingt mal reinschauen!

 

Blog von Immobranche.at

Der Journalist Heimo Rollett bloggt auf Immobranche.at über News in der österreichischen Immobilienbranche. Die Themen sind dabei wirklich vielfältig: Microsoft HoloLens im Facility Management, Gebäudeportraits wie Ein Haus aus Wegwerfpaletten oder Die 10 größten Herausforderungen der Immobilienwirtschaft. Uns gefällt, dass die Artikel kurz und knacking geschrieben sind und regelmäßig erscheinen. Also einfach mal reinschauen und stöbern:)

 

Immobilienmarketing-Blog von Property Branders

Die Agentur Property Branders hat sich auf Immobilienmarketing spezialisiert und geben in ihrem Blog ihr Wissen zum besten. Die Kategorien sind: Marketing für Immobilienmakler, Marketing für Projektentwickler, Immobilien vermarkten, Design. Der Blog ist damit eine tolle Fundgruppe, für jeden, der Immobilien verkauft oder vermietet. Interessante Artikel sind: Das Immobilien-Logo: Tipps und Techniken für das Design, So können Immobilienmakler das Bestellerprinzip umgehen oder After Sales Marketing für Makler.

 

Immobilienblog Berlin

Der Immobilienblog Berlin wird vom Maklerbüro Rövenich-Immobilien betrieben und informiert über Themen wie Smart Home, Microhäuser, Baufinanzierung oder Immobilien bewerten. Darüber hinaus findet man auf der Website auch Mustervorlagen, z.B für Mieterhöhungsverlagen, Betriebskostenabrechnung oder Wohungsgeberbestätigung. Sehr praktisch!

 

Der Blog von Maklererfolg.de

Maklererfolg.de ist eine Plattform, die sich der Beratung von Immobilienmaklern widmet. Sie wird von Makler-Experten Maren und Heinz Bosbach betrieben und ihr Blog klärt über viele Fachthemen auf:  SEO Tipps für Immobilienmakler, PR Mitteilungen für Immobilienmakler, Instagram für Makler.

 

Ratgeber von Immowelt

Der Immobilien-Ratgeber von Immowelt.de bietet eine sehr gute Übersicht über das ganze Spektrum der Immobilienwirtschaft. Sie sind untergliedert in:

  • Tipps für Vermieter
  • Tipps für Immobilienverkäufer
  • Tipps für Immobilienmakler
  • Tipps für Mieter
  • Tipps für Immobilienkäufer
  • Tipps für Immobilieneigentümer

Wirklich eine sehr ausführliche Übersicht!

 

Immobilienscout24.de

Auch das Portal von Immobilienscout24 bietet einen sehr hilfreichen Blog runs ums Thema Immobilien. Wir empfehlen die Blogposts: Kunden begeistern mit virtuellen Touren: Und dabei selbst profitieren oder Zu Besuch bei Immobilienmaklern.

Interessant sind auch die Bericht über die Wohnungssuche in Berlin.

 

Immobilienbewertung-Blog.de

Getreu seinem Namen beschäftigt sich dieser Blog vorwiegende mit dem Thema Immobilienbewertung. Wir freuen uns immer wenn wir fachbezogene Websites entdecken, weil sich dort oft Infos finden auf die man sonst nicht stoßen würde.

Uwe Loose, der Betreiber des Blogs, ist als zweimaliger Gewinner des Deutschen Gutachtenpreise ganz offensichtlich ein Mann vom Fach – also auf jeden Fall mal reinschauen!

 

Mietrechtsinfo

Dieser Blog beschäftigt sich ausschließlich mit dem Thema Rechtsprechung zum Mietrecht.

Mietrechtsinfo.de ist eine Datenbank mit den wichtigsten mietrechtlichen Entscheidungen zum Wohnraum- und Gewerbemietrecht sowie allen angrenzenden Rechtsgebieten.

Wichtig zu wissen: „Die Datenbank erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und die Auswahl der aufgenommen Entscheidungen ist allein von der fachlichen und subjektiven Auswahl des immobilienrechtlich tätigen Anwalts bestimmt.“

Ratgeber von Wunschimmo.de

Das Wohnungsportal Wunschimmo.de überzeugt uns mit diesem tollen Ratgeber. Die Themen sind wirklich vielfältig und schaffen es uns zu überraschen. So gibt es etwa eine Kategorie nur zum Thema Garten und interessante Infografiken.

Transparenz statt Provision: Ein anderes Maklermodell

  • Von Gina Doormann
  • Veröffentlicht 2. Mai 2017
  • Tags

Immobilienmakler erhalten für die Vermietung oder den Verkauf einer Immobilie eine Courtage oder Provision. Sie beträgt, je nach Bundesland, zwischen 4,76 und 7,14 Prozent des Kaufpreises inkl. MwSt. Mal teilen sich Käufer und Verkäufer die Summe, mal trägt der Käufer sie allein. Letzteres trifft beispielsweise auf Hamburg zu. Hier beträgt die Maklerprovision 6,25 Prozent. Wenn ein Käufer in der Hansestadt also ein Haus für an Alster und Elbe nicht unübliche 500.000 Euro erwirbt, zahlt er über Nebenkosten wie Grunderwerbssteuer, Notar und Nebenkosten der Finanzierung hinaus auch noch 31.250 Euro an den Makler. Das ist eine bei der Budgetplanung nicht zu vernachlässigende Summe.

Festpreise für die Maklerehre?

„Die hohen, oft undurchsichtigen Maklerprovisionen schaden unserem Ruf!“, findet Jasmin Wibrow, eine junge Immobilienmaklerin aus Hamburg, die sich auf den Verkauf von Wohnungen und Häusern (Einfamilienhäuser, Doppelhäuser, Reihenhäuser) spezialisiert hat. Sie geht deshalb einen ganz anderen Weg. Die Ökonomin argumentiert, dass die üblichen Vermittlungscourtagen überhöht und für Käufer und Verkäufer sehr intransparent seien. Weiterhin schmälert die hohe Ausgabe für übliche Provisionen das vorhandene Budget des Käufers – es erhöhe sich schließlich nicht um die Provision!

Jasmin Wibrow bietet mit ihrem Unternehmen QIMMOX ein neues System des Immobilienverkaufs an. Sie möchte, dass alle Parteien einer Immobilientransaktion optimale Vorteile aus der Beauftragung einer Maklerin ziehen. Deshalb steht bei QIMMOX Transparenz an erster Stelle: Provisionsfreiheit und Festpreise für gelieferte Leistungen sind hier Standard und tiefste Überzeugung. „Meine Klienten erhalten von mir eine ganz genaue Auflistung der Leistungen und der einzelnen Kosten“, erläutert die Maklerin.

Schneller Verkauf durch Expertenteam

Sie arbeitet mit einem festen Team aus Spezialisten für jeden Schritt der Vermarktung zusammen. Vom baulichen Bewerter über den Fotografen und Experten für Immobilienvisualisierung bis zur spezialisierten Texterin für funktionierende Exposés ist QIMMOX erfolgsorientiert aufgestellt. Ziel dieser Vorgehensweise ist für Jasmin Wibrow ein schneller und erfolgreicher Verkauf einer Immobilie. Jeder einzelne Spezialist aus ihrem Team arbeitet schnell und präzise. Verkäufer, die QIMMOX beauftragen, können so gegenüber der eigenständigen Vermarktung das Optimum des Kaufpreises erhalten.

Ob sie denn nicht lieber die höhere Maklerprovision mit möglicherweise weniger Aufwand nehmen wolle? Nein, sagt sie. Ihr sei es wichtig, die Transaktionen mit einem guten Gewissen und vollem Einsatz abzuwickeln. Schließlich hänge an einem Haus oftmals eine ganze Familiengeschichte und demnach viele Emotionen. So ein Haus, sagt sie, könne man nicht einfach wie ein Stück Ware behandeln. Sie bemängelt auch, dass jedes beliebige Produkt mit einer individuelleren Präsentation vermarktet wird als einzelne Immobilien – obwohl gerade die aus Jasmin Wibrows Sicht einzigartig sind. So sei etwa Home Staging in Deutschland kaum verbreitet, obwohl es in den USA längst Standard ist. Daher besichtigt Jasmin Wibrow jedes zu verkaufende Objekt persönlich, um ein Gefühl für die jeweilige Immobilie zu bekommen. Auf diese Weise kann sie sehr persönliche Verkaufskonzepte entwickeln, die auf die Individualität des jeweiligen Gebäudes abgestimmt sind.

Keine Maklerprovision für die Maklerin

Dass sich ihre Herangehensweise auch unter ihren Kollegen in naher Zukunft durchsetzen wird, glaubt sie nicht. Die verlockend hohe Marge, die durch die klassische Maklerprovision zu erzielen ist, schlägt ihrer Meinung nach bei anderen Maklern das Bedürfnis nach individuellem Arbeiten. Jasmin Wibrow wird mit ihrer Art zu arbeiten unter den Maklern wohl vorerst ein Unikat bleiben. Doch wer sie beauftragt, darf sein zu veräußerndes Elternhaus in besten Händen wissen.

Von Gina Doormann