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Das macht ein gutes Immobilien-Exposé aus: So verkaufen Sie Ihre Immobilie

Stellen sie Ihre Immobilie mit einigen Tricks für ein gelungenes Immobilien-Exposé im besten Licht dar.

Haus verkaufen: Gute Fotos wirken! (c) dimitrisvetsikas1969 // pixabay

Haus verkaufen: Gute Fotos wirken! (c) dimitrisvetsikas1969 // pixabay

Wer eine Immobilie verkaufen möchte, muss sie im besten Licht darstellen – wie jedes Produkt. Daher besitzt das Exposé eine besondere Bedeutung. Je professioneller ein Objekt präsentiert wird, umso größer sind die Vorteile für alle Beteiligten: Verkäufer, Makler und Käufer. Sind alle wichtigen Informationen enthalten, beantwortet das Exposé mögliche Fragen oftmals direkt. Sogar dem für alle Seiten frustrierenden Besichtigungstourismus wird auf diese Weise vorgebeugt.

Ein Immobilien-Exposé dient einem einzigen Zweck: Die zu verkaufende Immobilie in Bild und Text so umfassend zu beschreiben, dass alle Fragen des Interessenten geklärt werden. Das Exposé gibt es einmal in einer ausführlichen und hochwertigen Printversion. Zudem sollte eine wesentlich kürzere Version für Online-Portale angefertigt werden. Bei jeglicher Gestaltung müssen aber vor allem wichtige Eckdaten enthalten sein. Diese Angaben sind Fakten und lassen sich als kurzer Text oder in Tabellenform darstellen.

Diese Kerninformationen beinhaltet ein gutes Immobilien-Exposé:

  • Genaue Adresse des Objektes
  • Beschreibung des Grundstücks mit Quadratmeterangabe
  • Objektbeschreibung mit Baujahr, Bauweise und Haustyp,
  • Wohnflächenberechnung, Nutzflächenberechnung, Zimmer- und Geschossanzahl
  • Ausstattungsmerkmale und Besonderheiten: Ist das Objekt barrierefrei, gibt es einen Aufzug und Ähnliches?
  • Beschreibung des Umfeldes und des Standortes: Wie ist die Infrastruktur, welche Schulen, Freizeit- und Einkaufsmöglichkeiten gibt es?
  • Energieträgerangaben, Energieausweis und Energieverbrauch
  • Angestrebter Kaufpreis
  • Verkäufer-/Maklerkontakt

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Die Website für Immobilienmakler

website-makler

Das Internet ist zweifelsohne ein wichtiges Medium für jeden Immobilienmakler. Deswegen haben wir in einem früheren Post schon ausführlich über Social Media berichtet. Heute beschäftigen wir uns mit dem Thema „Die Website für den Immobilienmakler“, weil wir finden, dass viele Makler ihre Webpräsenz nicht annähernd ausnutzen. Wir zeigen Ihnen anhand verschiedener Beispiele was eine gute Makler-Website ausmacht und wie sie sich das positiv auf das Geschäft auswirken kann.

Warum eine Website für Immobilienmakler ?

Ein häufig unterschätzter Punkt in der Branche ist dieser: Ihre Website gibt Ihnen ein Gesicht! Schließlich unterscheiden Sie sich aus Sicht des Kunden zunächst nicht von Ihren Mitstreitern. Der Kunde achtet darauf welche Objekte ihm gefallen, doch für ihn bieten alle Maklerbüros dasselbe an—falls er überhaupt weiß, was ein Makler genau macht. Wenn es Ihnen also gelangt, eine markante und individuelle Website zu gestalten, bei der Ihre Leidenschaft für den Beruf hervorsticht, dann machen Sie es dem Kunden einfach, sich für Sie zu entscheiden. Überzeugen Sie ihn nämlich durch Ihre Website, dann erscheinen Sie auch gleich als vertrauenswürdig und er denkt sich: „Wer so einen professionellen und sympathischen Webauftritt hat, dem kann ich bei all meinen Anliegen auch vertrauen“.

Darüber hinaus ist Ihre Website natürlich auch ein perfektes Aushängeschild für Ihre Objekte. Sie können sie dort detailliert beschreiben ohne auf die Einschränkungen der üblichen Datenbanken Rücksicht nehmen zu müssen.

Auf der Website können Sie zudem Ihre Social Media Aktivitäten direkt einbinden, wie etwas einen Twitter-Feed oder Youtube-Kanal. Auf der Website lässt sich auch umstandslos ein Blog einrichten, auf dem Sie über die neusten Trends auf dem Immobilienmarkt informieren können. So können Sie gleich Ihre Expertise beweisen und sorgen durch die Bereitstellung kostenloser Inhalte für Pluspunkte bei den Kunden.

Ein weiteres Pluspunkt einer Website: Sie können dort erfolgreich abgeschlossene Projekte präsentieren, indem Sie etwa auf vermiete oder verkaufte Objekte hinweisen. So wird dem Kunden gleich vor Augen geführt, dass Sie Ihren Beruf verstehen und er kann sich denken: „Andere haben sich schon für diesen Makler entschieden, dann kann ich das doch auch tun“.

Lassen Sie sich auch nicht die Chance entgehen, Sie und Ihr Team per Foto und Kurzbiographie vorzustellen. Fotos sind—wie könnte es auch anders sein?—der effektivste Weg Ihnen ein Gesicht zu verleihen und Gesichter schaffen mehr Vertrauen als die raffinierteste Website.

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Social Media für Makler: LinkedIn

Linkedin für Immobilienmakler

Linkedin für Immobilienmakler (Fotos: seewhatmitchsee / depositphotos.com)

Wir vom MaklerScout informieren Sie auf unserem Blog regelmäßig über die neusten Social Media-Trends für Makler. In unserem letzten Post berichteten wir Ihnen davon, wie Social Media Vertrauen zum Kunden aufbaut und wie Sie Facebook und Twitter für Ihr Immobilien-Unternehmen nutzen können. Im heutigen Post beschäftigen wir uns detailreich mit dem Business-Netzwerk LinkedIn. Wozu ist es gut? Wie funktioniert es genau? Und wie können Sie es konkret für Ihre Makler-Tätigkeiten nutzen?

LinkedIn – die wichtigsten Fakten

LinkedIn ist ein soziales Online-Netzwerk, das seinen Schwerpunkt auf Geschäftskontakten hat. Inzwischen sind über 270 Millionen Nutzer aus über 200 Ländern auf der Seite angemeldet, die in über 20 Sprachen verfügbar ist. Das Netzwerk wurde 2003 in Kalifornien gegründet, wo es auch heute noch sein Hauptquartier hat. 2011 erfolgte dann der Börsengang, der Wert der Firma dürfte damit derzeit bei über 8 Milliarden Dollar liegen.

LinkedIn ist kostenlos nutzbar. Über ein kostenpflichtiges Upgrade können zusätzliche Funktionen freigeschaltet werden. Hier eine Übersicht:

Kostenlose Basisfunktionen:

  • Profilerstellung
  • Das Gründen, Beitreten und Kommentieren von Gruppen
  • Statistiken (z.B wie oft Ihr Profil gesehen wurde)
  • Senden und Empfangen von Nachrichten innerhalb Ihres Netzwerks
  • Suche und Betrachtung anderer Profile
  • Erstellung einer Kontaktliste

Kostenpflichtige Funktionen:

  • Versenden von Nachrichten von Personen außerhalb Ihres Netzwerks
  • Job-Bewerbungsverfahren erstellen
  • An Bewerbungsverfahren teilnehmen
  • Mehr Optionen bei der Suche von Personen und Unternehmen

Eine genaue Übersicht über die verschiedenen Tarif-Optionen ist hier zu finden.

Meine Empfehlung: fangen Sie einfach mal mit der kostenlosen Variante an und überlegen Sie sich dann ob sich ein Upgrade lohnt. Für mich hat sich der Upgrade besonders dann gelohnt, wenn ich Nachrichten an die „hohen Tiere“ außerhalb meines Netzwerks schreiben wollte. Mittels LinkedIn haben Sie also die Möglichkeit, potentielle Geschäftskontakte anzuschreiben auch wenn Sie diese noch nicht kennengelernt haben und nicht an ihre E-Mail kommen.

LinkedIn vs. Xing

Bevor ich LinkedIn im Detail beschreiben werden, möchte ich zunächst noch auf seinen größten Konkurrenten in Deutschland, XING, hinweisen. XING ist ebenfalls ein Online-Netzwerk zur Pflege von Geschäftskontakten und war in den letzten Jahren in Deutschland angesagter als LinkedIN. LinkedIN ist allerdings viel stärker am Wachsen und international weitaus prominenter, weswegen LinkedIn Xing in Deutschland inzwischen überholt hat. Zwar hat LinkedIn immer noch weniger Mitglieder in Deutschland, wird aber häufiger besucht und hat weitaus mehr Social Media Features, wie etwa einen Newsfeed mit Status-Updates. Bloggerin Inken Kuhlmann beschreibt in ihrem Post „7 Gründe, warum LinkedIn Xing überholend wird“ noch ausführlicher, was LinkedIn für Vorteile hat. Sie weist zudem darauf hin, dass der Mitgliederwachstum bei LinkedIn von April 2013 bis April 2014 bei 46% lag und bei XING lediglich bei 29%.

Falls Sie bereits auf XING aktiv sind, bedeutet das jedoch nicht, dass sie sofort aufgeben sollen. Geben Sie lediglich LinkedIN eine Chance und dann überprüfen Sie, wo Sie sich wohler fühlen und vor allem wo Sie mehr Interaktionen haben. Social Media lebt von Interaktionen, diese sorgen schließlich dafür, dass Sie bei Ihren Geschäftskontakten in Erinnerung bleiben.

Die wichtigsten Funktionen

Mobiler Zugriff LinkedIn lässt sich einem etwas reduzierten Umfang auch auf Ihrem Mobil-Telefon benutzen, hier geht es zur Android-App und hier hier zur iPhone-App.

Gruppen Ähnlich wie bei Facebook gibt es auch bei LinkedIn Gruppen, die sich nach Interessen sortieren. So können Sie schnell mit Mitgliedern aus Ihrer Branche in Kontakt treten und sich über Geschäftstrends austauschen, ein Beispiel hierfür ist die Gruppe Immobiliennetzwerk Hamburg, auf der über regionale Events informiert wird. Wenn Sie Ihre eigene Gruppe gründen, haben Sie zudem die Möglichkeit, zusätzlich an Vertrauen oder Status zu gewinnen. Sie können etwa eine Gruppe gründen, die über Bauprojekte in Ihrer Region informiert und so das Interesse potentieller Kunden gewinnen.

Kontaktliste Alle neuen Kontakte erscheinen in Ihrer Kontaktliste und lassen sich auf verschiedene Weise sortieren; Sie können sich etwa kürzlich hinzugefügte Kontakte zuerst anzeigen lassen oder diejenigen, mit denen sie zuletzt in Kontakt waren.

Profil Ihr Profil ist sicherlich die wichtigste Funktion und so umfangreich, dass es seinen eigenen Blogpost verdient hat. Hier die für Sie wichtigsten Komponenten des Profils:

  • Profilbild: Im Gegensatz zu anderen Netzwerken, haben Sie nicht die Möglichkeit mehrere Bilder hochzuladen. Ihr Profilbild sollte deswegen so professionell und aussagekräftig wie möglich sein.
  • Zusammenfassung: Unter diesem Punkt führen Sie genau aus, wer Sie sind, welche Leistungen Sie anbieten, was für Kontakte Sie suchen und was Ihre beruflicher Hintergrund ist.
  • Zusätzliche Kenntnisse: Hier können Sie besondere Fähigkeiten wie Sprachen und Zertifikaten anführen, etwa jegliche Zusatzausbildungen, die Sie im Immobilienbereich erworben haben.

 Fazit

LinkedIn lohnt sich auf jeden Fall um Ihr Netzwerk zu pflegen und zu erweitern und um mit Leuten aus Ihrer Branche in Kontakt zu treten. Die Profilseite erlaubt Ihnen sich mit vielen Details darzustellen und Status-Updates halten Sie über berufliche Veränderungen ihrer Kontakte auf dem Laufenden. Probieren Sie es aus, es lohnt sich!

von Jesco Puluj