Kategorie Archive: Immobilienmakler

Versicherungen – für Makler unverzichtbar

Immobilienmakler haben im Rahmen ihres anspruchsvollen Berufes mit verschiedenen Situationen und Menschen zu tun. Von ihnen wird – ähnlich den Architekten – erwartet, sowohl mit entgegengebrachtem Vertrauen als auch Vermögenswerten treuhänderisch umzugehen. Doch selbst wenn ein Makler konsequent nach bestem Wissen und Gewissen arbeitet, kann ein Fauxpas geschehen. Für diese Fälle sollte ein Makler mit den richtigen Versicherungen gewappnet sein – schließlich ist in der Immobilienbranche schnell von Summen die Rede, die existenziell sein können.

Der folgende Text stellt Ihnen zunächst Schäden vor, die leider nicht unüblich sind. Daran anschließend erhalten Sie einen Überblick darüber, welche Versicherungen unbedingt notwendig und welche darüber hinaus ratsam sind. Für genauere und individuelle Informationen sollten Sie jedoch einen Versicherungsberater des Vertrauens oder einen Rechtsanwalt zurate ziehen.

Geldscheine im Briefumschlag - Schadensersatz

Absichern für den Schadensfall © magele, fotolia.de

Welche Schäden sind möglich – welche Versicherungen schützen?

(Echter) Vermögensschaden: Immobilienmakler sind in einem beratenden Beruf tätig und nehmen nicht unerhebliche Vermögensinteressen ihrer Kunden wahr. Ein unaufmerksamer Moment des Maklers genügt und schon ist er geschehen: der Vermögensschaden durch einen Beratungsfehler. Ein Beispiel hierfür wäre eine falsche Auskunft des Immobilienmaklers hinsichtlich des Verkehrswertes einer Immobilie. Für den daraus entstandenen Vermögensschaden ist der Makler haftbar. Versicherungen sprechen bei solchen Fällen, für die der Versicherungsschutz auch gewährleistet ist, von sogenannten „echten Vermögensschäden“. Hierbei liegt weder ein Personen- oder Sachschaden vor und es leitet sich auch kein Schaden aus einem solchen ab.

Um sich für diese Situationen abzusichern, empfiehlt sich für Immobilienmakler der Abschluss einer Vermögensschadenshaftpflichtversicherung. Laut dem Immobilienverband Deutschland (IVD) ist sogar im Gespräch, diese Versicherung zur Pflichtversicherung für Makler zu machen. Der IVD befürwortet diese gesetzlichen Vorgaben und rät zu einer Mindestdeckungssumme von 100 000 Euro pro Jahr.

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Das Objektvideo für Immobilienmakler

  • Von Jesco Puluj
  • Veröffentlicht 20. April 2015
  • Tags

Das Objektvideo ist für Immobilienmakler eine hervorragende Möglichkeit ihren Kundenkreis  zu erweitern und die eigene Marke zu stärken. Doch viele Makler scheuen sich davor, da sie das technische Vorwissen nicht haben oder daran zweifeln ,ob sie es nötig haben Objektvideos zu produzieren. In diesem Post erklärt Ihnen der MaklerScout:

  • Wozu ein Objektvideo gut ist
  • Wie man ein Objektvideo einfach produzieren kann
  • Was ein gutes Objektvideo ausmacht

Wozu ein Objektvideo?

Ein Objektvideo erfüllt mehrere Zwecke, die Ihr Makler-Unternehmen stärken können. Zunächst einmal dient es sicherlich zu einer ansprechenden Präsentation des Objekts. Ein potentieller Kunde, der sonst die Mühe scheuen würde eine Objektbesichtigung zu arrangieren, hat mittels des Videos die Möglichkeit, sich im Vorhinein zu erkundigen ob das Haus bzw. die Wohnung nach seinem Geschmack ist. Zudem wird durch ein gut gemachtes Video das Objekt von Anfang an in ein positives Licht gerückt, womit der Kunde gleich mit Optimismus zum Besichtigungstermin erscheint. Der große Vorteil für den Makler: er erspart sich somit Termine mit Interessierten, die durch das Video erfahren haben, dass das Objekt nichts für sie ist. Zudem müssen weniger Informationen vorab geklärt werden, da das Video viele Fragen über Objektdetails von alleine beantwortet. Dabei ist zu beachten, dass die Lage des Objekts einen großen Einfluss darauf hat, wie sehr ein Video dem Interessenten dient. Ist das Objekt zum Beispiel eine Villa auf Mallorca, dann freut sich der Interessent natürlich besonders wenn er im Vorhinein das Gebäude schon per Video „besichtigen“ kann um sich die Anfahrt zu sparen und sie erst bei hohem Interesse anzutreten. Ist das Objekt dagegen in einer Großstadt so wird die Anzahl an Interessenten generell hoch sein und eher der Wunsch bestehen, das Objekt direkt zu besichtigen.

Ein weiterer Grund für die Erstellung von Objektvideos liegt in der Suchmaschinenoptimierung. Wer nämlich Videos auf der eigenen Website platziert, wird von Google besser gerankt—das gilt insbesondere für Blogposts. Zudem macht man es damit seinen Besuchern besonders leicht, die Posts in sozialen Netzwerken zu verbreiten, da dort die Klickraten bei Posts mit Videos besonders hoch sind. Deswegen ist es übrigens auch wichtig die eigene Website an mobile Endgeräte anzupassen, da Videos besonders gerne auf Smartphones und Tablets betrachtet werden.

Ein Objektvideo ist auch zu empfehlen weil es Vertrauen schafft und die Unternehmensmarke stärkt. Mit einem Video wirken Sie auf Anhieb seriös und unterscheiden sich von Ihren Mitbewerbern, da nur die wenigsten Maklerbüros einen Videokanal betreiben. Über die Objektvideos können Sie den Kunden dann auch zu anderem Videomaterial weiterleiten wo Sie dann etwa Ihr Unternehmen vorstellen oder Tipps zur Immobilienauswahl geben.

Produktion des Objektvideos

Der einfachste Weg um ein Objektvideo zu produzieren ist sicherlich einen Dienstleister zu beauftragen, etwa eine Filmproduktionsfirma wie begehungen.de, die sich auf Immobilienvideos spezialisiert hat. Somit ist eine angemessene Qualität des Videos garantiert und Sie müssen sich mit technischen Fragen nicht auseinandersetzen.

Allerdings ist es auch durchaus möglich selber ein Video zu produzieren, wenn Sie über Grundkenntnisse im Videoschnitt verfügen oder sich diese autodidaktisch aneignen oder einfach einen Kurs an einer Volkshochschule besuchen. Ein besonders simples Video können Sie etwa erstellen, indem Sie einfach die Fotos des Objekts in Ihr Schnittprogramm laden und Musik darunterlegen. Fertig!

Weitere Tipps finden Sie in diesem Blogartikel über Immobilienvideos.

Was ein gutes Video ausmacht

Wie oben beschrieben reicht eine Slideshow mit guten Bildern um ein attraktives Objektvideo zu erstellen, hier ein Beispiel:

Auch das folgende Video ist sehr simpel, es besteht vor allem aus Kameraschwenks. Hierbei wurde die Videokamera auf ein Stativ gesetzt und ein kurzer Rundumclip des jeweiligen Raumes gedreht

 

Und hier ein Beispiel für ein besonders aufwendiges Video.

Einige Elemente, die es so attraktiv machen:

  • Luftaufnahmen (Drohnen gesteuert)
  • Flüssige Kamerafahrten
  • Stimmige Musik
  • Objektedetails werden eingeblendet
  • Kameraschwenks
  • Auch die Umgebung kommt durch die Luftaufnahmen zur Geltung

 

Beitragsbild: (© Stas_K / depositphotos.com)

Immobilienmakler | was man wissen muss

Immobilienmakler

Traumberuf Immobilienmakler (Foto: photography33 / depositphotos.com)

Der MaklerScout präsentiert Ihnen in diesem Artikel alles was Sie über den Beruf des Immobilienmaklers wissen müssen.

Gliederung

Berufsbild Immobilienmakler

In der Öffentlichkeit ist das Bild des Immobilienmaklers sehr klischeebehaftet. Viele haben den Eindruck, dass ein Makler nichts anderes tut, als Interessenten durch Wohnobjekte zu führen und dann eine saftige Provision zu kassieren. In Wirklichkeit ist der Beruf jedoch nicht nur vielschichtig und anspruchsvoll, sondern erfordert Belastbarkeit und kann lange Arbeitszeiten mit sich bringen. In diesem Abschnitt erfahren Sie alles über den Berufsalltag eines Maklers, damit Sie wissen, was sie erwartet, falls Sie diesen Beruf anstreben.

In seiner Grundfunktion ist der Immobilienmakler Bindeglied zwischen Anbietern und Interessenten von Wohnungen, Häusern, Grundstücken und gewerblich zu nutzenden Räumen. Dies bedeutet, dass der Makler sowohl viel Zeit im Büro verbringt als auch bei Objekt-Besichtigungen und Objekt-Führungen vor Ort ist, Kundengespräche führt und mit Auftraggebern verhandelt. Dies gibt dem Beruf eine Dynamik, von der viele Büroangestellte nur träumen können. So ist man als Immobilienmakler nicht nur häufig sein eigener Chef, sondern man ist auch oft unterwegs und ist viel mit Menschen in Kontakt.

Bürotätigkeiten eines Maklers

Eine der Hauptaufgaben eines Immobilienmaklers ist die Erstellung von Werbeanzeigen für seine Objekte. Deswegen übernimmt ein Makler häufig die Rolle eines Werbeprofis. Er muss die Anzeigen ansprechend gestalten, attraktive Fotos aufnehmen lassen (oder selber aufnehmen) und die Objekt-Beschreibungen verfassen.

In diesem Zusammenhang muss er sich auch gut mit den verschiedenen Werbemedien auskennen, um zu entscheiden wo er seine Anzeigen platziert. Früher war dies überhaupt nicht kompliziert: Objekt-Interessenten waren ausschließlich über Print-Anzeigen zu erreichen. Heutzutage ist die Situation aufgrund der vielen Möglichkeiten des Internets nicht mehr so überschaubar. Ein Makler muss sich also mit den neusten Online-Trends auseinandersetzen um nicht ins Hintertreffen zu geraten. Zwar sind Social Media Aktivitäten noch kein Muss in der Branche aber immer mehr Makler erkennen das Potential des Internets für sich. Sie drehen etwa Videos ihrer Objekte, die sie dann in ihrem eigenen Youtube-Kanal veröffentlichen. Oder sie schreiben Blogposts über neue Entwicklungen auf dem Immobilienmarkt um neue Kundschaft zu gewinnen und durch ihr Expertenwissen Vertrauen aufzubauen.

Darüber hinaus kümmert sich ein Makler um die Preisgestaltung seiner Objekte. Er muss ein gutes Gespür dafür haben, welche Preise angemessen sind und gleichzeitig gut über aktuelle Marktentwicklungen informiert sein. Schließlich hängt der Wert von Immobilien auch viel von ihrer Lage ab. Je besser ein Makler also vorhersehen kann, welche Gegenden an Beliebtheit gewinnen oder verlieren, desto erfolgreicher wird er sein.

Vom Büro aus koordiniert er auch seine Besichtigungstermine per Telefon oder E-Mail und korrespondiert mit Tagespresse und Online-Portalen. Je nach Größe seines Unternehmens hat er Mitarbeiter, die ihn bei all seinen Tätigkeiten unterstützen. Bestenfalls ist also das Büro immer besetzt, auch wenn ein Kundentermin vor Ort ansteht.

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Fortbildungen für Makler

  • Von OP
  • Veröffentlicht 8. April 2015
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Nachhaltig erfolgreich ist, wer über aktuelles Fachwissen verfügt und es geschickt anzuwenden weiß. Immobilienmakler, die ihre Auftraggeber mit einem solchen Wissensvorsprung beeindrucken können, sind auch langfristig gut im Geschäft. Die Immobilienbranche verändert sich durch vielfältige Gesetzesänderungen laufend – wer nicht auf dem aktuellsten Wissensstand ist, macht mitunter schwerwiegende Fehler oder weiß mögliche Vorteile nicht gewinnbringend zu nutzen. Daher sind Weiterbildungen für Immobilienmakler essenziell. Die Möglichkeiten hierfür sind vielfältig.

Auf vorhandenes Wissen aufbauen

Wer nicht als Quereinsteiger in den Maklerberuf einsteigt, hat für gewöhnlich entweder eine Ausbildung zum Immobilienmakler absolviert oder ein einschlägiges Studium abgeschlossen. Hierzu zählen Studiengänge wie Immobilienwirtschaft, Real Estate, Immobilienmanagement, Projektentwicklung und Immobilienwirtschaft oder BWL mit dem Schwerpunkt Immobilienwirtschaft. Die meisten Berufseinsteiger starten demnach mit einem großen Paket an fundiertem Fachwissen ihre Karriere. Wer solch eine berufsspezifische Ausbildung absolviert hat, bringt ein weitaus größeres Grundwissen mit als jemand, der als Quereinsteiger in die Branche gekommen ist.

So oder so: Auch tief verankertes Wissen ist irgendwann veraltet. Der Berufszweig der Makler ist unmittelbar abhängig von Gesetzgebungen. Darum ist es eine zwingende Notwendigkeit für Makler, hinsichtlich aller Änderungen auf dem aktuellsten Stand zu sein. Dabei geht es zum Beispiel um den Umgang mit Gemeinschaftseigentum, dem Mietrechtsnovellierungsgesetz oder der Mietpreisbremse. Makler müssen sowohl betriebswirtschaftlich als auch juristisch mit aktuellen Aspekten vertraut sein, um konstant gute Arbeit leisten zu können.

Fachmedien lesen © victorptorres

Fachmedien lesen © victorptorres

Fortbildung auf eigene Faust

Die Lektüre von einschlägigen Fachmedien bildet die tägliche Grundlage für aktuelles Wissen. Das aufmerksame Lesen von Immobilien Zeitung, Handelsblatt und Co. ist für engagierte Immobilienmakler Standard. Sie folgen zudem thematisch interessanten Schlagworten in den sozialen Medien via Abonnement. Hintergründe zu den interessanten, aktuellen Kurzmeldungen lassen sich im Anschluss recherchieren.

Neben diesem Standardprogramm lohnt es sich, den Büchermarkt im Auge zu behalten und Fachbücher, die interessant scheinen, zu kaufen und zu lesen. Wissen, das man sich auf diese Weise autodidaktisch aneignen kann, bleibt lange im Gedächtnis. In Argumentationen kommt es darüber hinaus gut an, auf ein aktuelles Buch verweisen zu können, das die eigene These stützt. Ergiebige Quellen für aktuelle Immobilien-Fachbücher mit Mehrwert sind zum Beispiel iz-shop.de (http://www.iz-shop.de/), shop.haufe.de/immobilien (http://shop.haufe.de/immobilien). Gute Ergebnisse liefern auch unspezialisierte Büchershops, wenn man dort nach einschlägigen Stichworten sucht.

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Marketingstrategien für Makler

  • Von Jesco Puluj
  • Veröffentlicht 7. April 2015
  • Tags
marketing makler

Marketing für Makler: Nicht den Anschluss verpassen! (Foto: alexmillos / depositphotos.com)

Marketingstrategien sind für Makler ein wichtiger Teil ihres Erfolgs, weswegen wir hier auf dem MaklerScout regelmäßig von verschiedenen Marketingtools und -strategien berichten. Heute wollen wir Ihnen eine Übersicht über die effektivsten Strategien bieten, die sich entweder in der Branche schon durchgesetzt haben oder im Kommen sind.

Falls Sie unsere vorherigen Posts über Marketingstrategien für Makler noch nicht gelesen haben oder eine Auffrischung benötigen, hier noch mal eine Erinnerung:

Die Website für Makler

In unserem Post Die Website für Immobilienmakler erklärten wir, wie wichtig ein starker Internetauftritt für Makler ist und was es bei der Erstellung zu beachten gilt, die wichtigen Punkte waren:

  • Nutzen Sie die Startseite um mit einem gut gemachten Objekt-Video zu punkten
  • Gestalten Sie die Navigation so übersichtlich wie möglich (der Nutzer sollte so wenig klicken müssen wie nötig um die gewünschte Information zu finden)
  • Präsentieren Sie erfolgreich abgeschlossene Projekte um Ihre Kompetenz zu demonstrieren
  • Binden Sie Ihre Social Media Aktivitäten in die Posts ein
  • Stellen Sie Ihr Team mit Foto und Kurzbiographie vor, um an Profil zu gewinnen

Social Media für Makler

In Social Media für Immobilienmakler legten wir dar, wie sehr Social Media Aktivitäten Immobilienmakler in ihren Marketingbemühungen unterstützen können. Die wichtigsten Punkte waren:

  • Social Media Aktivitäten schaffen Vertrauen, da potentielle Kunden wiederholt von Ihnen auf verschiedenen Kanälen hören
  • Social Media gibt Ihnen die Möglichkeit „Gesicht zu zeigen“, und es somit potentiellen Kunden leicht zu machen sich für Sie zu entscheiden
  • Mit Social Media bleiben Sie im Gedächtnis ehemaliger Kunden, was die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass sich diese bei Bedarf wieder an Sie wenden. Ein konkretes Tool dafür stellen wir Ihnen übrigens in unserem Post Social Media für Makler: LinkedIn vor

Und in diesem hervorragenden Video erklärt Immobilienmakler Tobias Geipel detailliert wie er Facebook nutzt um seine Kunden zu erreichen:

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Franchise-Systeme für Makler

  • Von OP
  • Veröffentlicht 1. April 2015
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Franchise ist ein System, das beim ersten Hinsehen polarisieren mag, aber auf den zweiten Blick vor allem Existenzgründern gute Chancen bietet. Denn natürlich ist Franchise auch in Berufszweigen fernab von bekannten Fast-Food-Ketten möglich: so auch in der Immobilienbranche.

Der Deutsche Franchise Verband e. V. (DFV) definiert Franchising als ein „auf Partnerschaft basierendes Vertriebssystem mit dem Ziel der Verkaufsförderung.“ Deutsche Bezeichnungen sind „Lizenzvergabe“ oder „Nutzungsrechtverleihung“. Hierbei räumt der Franchisegeber – wie die deutsche Bezeichnung bereits beinhaltet − Rechte, wie etwa das Nutzen seines Corporate Designs und Unternehmensnamens, ein. Im Gegenzug zahlt der Franchisenehmer üblicherweise Eintritts- und Franchisegebühren – in variierender Höhe. In Deutschland gab es gemäß DFV 2013 etwa 76 000 Franchisenehmer, die insgesamt 62,8 Milliarden Euro Umsatz erwirtschafteten. Demnach sind sie eine nicht unerhebliche Größe in der Wirtschaft der Bundesrepublik.

Zusammenarbeit © thodonal

Zusammenarbeit (© thodonal / depositphotos.com)

Der Franchisenehmer ist immer ein Selbstständiger, der eigenverantwortlich agiert. Somit handelt es sich beim Franchising im Grunde genommen um eine dauerhafte Zusammenarbeit von zwei unabhängigen Unternehmen. Jedem der Partner sind also vor Beginn der Kooperation die Bedingungen bewusst, die zudem vertraglich festgehalten werden (sollten).

Franchise für Immobilienmakler

Junge Immobilienmakler, die weder ein eigenes Netzwerk – das für Makler nahezu eine Existenzgrundlage ist – noch einen bekannten Namen besitzen, können Franchise durchaus als Chance für den Sprung in die Selbstständigkeit begreifen. Wer als Franchisenehmer mit einem Franchisegeber zusammenarbeitet, kann von verschiedenen Vorteilen profitieren. In der Regel handelt es sich bei Franchisegebern um Konzerne mit bekannten Namen, die sogar Branchenfremden geläufig sind. Ein Beispiel aus dem Immobiliensektor ist Engel & Völkers. Das Hamburger Immobilienunternehmen wirbt offensiv um Franchisenehmer, denen es Fort- und Ausbildungsmöglichkeiten an der firmeneigenen Akademie bietet. Darüber hinaus dürfen – und müssen – die Gründungswilligen ihr Büro komplett im Corporate Design von Engel & Völkers einrichten. Im Fall eines derart bekannten Markennamens und -images ist diese Auflage jedoch als Vorteil zu werten und dient einem noch unbekannten jungen Immobilienmakler durchaus als Türöffner. Er hat von Beginn an Zugriff auf ein größeres Netzwerk und kann somit bereits früher Erfolge verbuchen.

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